Google stellt Universal Analytics ein: Was die erzwungene Migration zu GA4 bedeutet
Google stellt Universal Analytics ein: Was die erzwungene Migration zu GA4 bedeutet
TL;DR — Kurzantwort
1 Min. LesezeitGoogle zwang Millionen von Websites von Universal Analytics auf GA4, aber GA4 hat immer noch dieselben grundlegenden DSGVO-Compliance-Probleme, was die Umstellung zum idealen Zeitpunkt macht, datenschutzfreundliche Alternativen zu evaluieren.
Google stellt Universal Analytics ein: Was die erzwungene Migration zu GA4 bedeutet
Google hat Universal Analytics eingestellt und Millionen von Websites zur Migration auf Google Analytics 4 (GA4) gezwungen. Dieser Uebergang wurde vielfach kritisiert wegen seiner Komplexitaet, dem Verlust historischer Daten und der Frage, ob GA4 die Datenschutzbedenken, die das Redesign ausloesten, tatsaechlich adressiert.
Die Migrationsherausforderung
Universal Analytics und GA4 verwenden grundlegend unterschiedliche Datenmodelle. Sitzungsbasiertes Reporting wurde durch eventbasiertes Tracking ersetzt. Viele Berichte und Funktionen von Universal Analytics haben keine direkten Entsprechungen in GA4. Die Migration erforderte erheblichen Aufwand von Organisationen, die jahrelang Reporting-Infrastruktur um die aeltere Plattform herum aufgebaut hatten.
Datenschutzversprechen vs. Realitaet
Google positionierte GA4 als datenschutzfreundlicher, aber die grundlegenden Probleme bleiben bestehen. GA4 sammelt weiterhin personenbezogene Daten, verwendet weiterhin Cookies, uebertraegt weiterhin Daten an US-Server und steht weiterhin vor denselben DSGVO-Compliance-Herausforderungen, die dazu fuehrten, dass mehrere EU-Laender Google Analytics fuer rechtswidrig erklaerten. Die Datenschutzverbesserungen sind inkrementell und gehen nicht an die strukturellen Probleme heran.
Die Chance
Die erzwungene Migration hat bestehende Workflows ohnehin unterbrochen, was sie zum idealen Zeitpunkt fuer Organisationen machte, zu evaluieren, ob Google Analytics die richtige Wahl bleibt. Viele Organisationen, die gezwungen waren, erheblichen Aufwand in die Migration zu investieren, kamen zu dem Schluss, dass der Wechsel zu einer datenschutzfreundlichen Alternative vergleichbaren Aufwand bei besseren langfristigen Ergebnissen erfordert.
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